Faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne.

Den Wohlstand dieses Landes haben die Menschen erarbeitet. Dafür verdienen sie Anerkennung und Respekt. Und das heißt vor allem: eine ordentliche Bezahlung. Alle sollen von ihrer Arbeit gut leben können.

Das gilt ganz besonders für die sozialen Berufe, denn die Beschäftigten im Gesundheitsbereich, in der Pflege und in den Erziehungs-, Sozial- und Bildungsberufen leisten Tag für Tag unschätzbar wertvolle Arbeit. Wir brauchen einen „Tarifvertrag Soziales“, der für alle verbindlich gilt und endlich flächendeckend für bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Vergütung sorgt.

Respekt heißt auch: sichere Arbeit. Denn wer sich von einer Vertragsverlängerung zur nächsten hangeln muss, kann kaum die eigene Zukunft planen. Ich möchte und die SPD möchte, dass unbefristete Arbeit, tariflich bezahlt und mit guten Arbeitsbedingungen, wieder zum Normalfall wird.

Wir erleben heute ein Rekordhoch von fast 32 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Die Bilanz sozialdemokratischer Arbeitsmarktpolitik kann sich sehen lassen. Aber: Nicht alle profitieren von diesem Aufschwung. Vor allem im Ruhrgebiet sind noch immer zu viele Menschen langzeitarbeitslos und dauerhaft von regulärer Beschäftigung ausgeschlossen. Darunter leiden vor allem auch die Kinder, die in den betroffenen Familien aufwachsen. Deshalb haben wir einen sozialen Arbeitsmarkt mit öffentlich geförderter Beschäftigung auf den Weg gebracht.

Mit Blick auf die Zukunft ist klar: Wir müssen den digitalen Wandel aktiv gestalten. Wenn vorhandene Qualifikationen aufgrund der tiefgreifenden Veränderungen immer schneller entwertet werden, müssen wir Ausbildung als eine Aufgabe begreifen, die jeden und jede von uns das ganze Erwerbsleben über begleitet. Mit dem Qualifizierungschancen-Gesetz sorgen wir dafür, dass Beschäftigte Weiterbildungschancen bekommen, um am Ball zu bleiben – unabhängig von Qualifikation, Alter und Betriebsgröße.