Chancengleichheit: Die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder kommt

Bund und Länder haben sich auf die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen geeinigt. Der Bundestag hat dem Gesetz bei einer Sondersitzung am Dienstag (7. September) zugestimmt. „Das ist ein echter Erfolg und eine gute Nachricht für Kinder und Familien“, so Michael Gerdes. „Es geht um Bildungsgerechtigkeit und um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Der neue Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen knüpft an den 2013 in Kraft getretenen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz an und tritt ab 2026 gestuft in Kraft. Ab dem Schuljahr 2026 gilt er in jedem neuen Schuljahr für alle Erstklässler, die diesen bis zur vierten Klasse behalten – so dass dann ab August 2029 jedes Grundschulkind der Klassen eins bis vier einen Anspruch auf acht Stunden Betreuung pro Tag hat.

Um diese Einigung wurde hart gerungen. Am Ende steht ein großer Erfolg für die SPD-Bundestagsfraktion – und ein großer Fortschritt für Kinder und Familien in diesem Land, die gerade in den letzten Monaten der Pandemie erhebliche Lasten getragen haben.